Wiederaufforstung und nachhaltige Landwirtschaft in Comaj Pericón

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Die Sicherung der Schule und Landwirtschaft in Comaj Pericón

Comaj Pericón ist ein kleines Dorf im Hochland von Guatemala, das Building Communities und PEILE zum ersten Mal im Juni 2014 besuchten. Im Dorf gibt es Probleme mit Erdrutschen, da Bäume an den Berghängen gefällt werden, damit das Gebiet bepflanzt werden kann. Die Schule des Dorfes ist ausgesetzt, viele andere Häuser auch. Die Schule funktioniert sonst gut und ist in gutem Zustand.

Die Erde ist ziemlich fruchtbar, aber die Erde wird mit der Zeit ausgelaugt, wenn es keine Bepflanzung gibt, die die Nährstoffe festhalten kann, was wiederum zu einem niedrigeren Ertrag führt. In Comaj Pericón sind die Bewohner wie in vielen anderen Dörfern von Subsistenzwirtschaft abhängig, d.h. dass der größte Teil des Ertrags nicht verkauft wird, sondern zur Ernährung der Familie verwendet wird.

Das Fällen von Bäumen an den Berghängen ist deshalb eine kurzfristige Investition, die langfristig zu großen Problemen führt. Eine Möglichkeit ist ein Wiederaufforstungsprojekt zu initiieren, das teils die derzeitige Schule sicherstellen wird und teils unrentable Landwirtschaft für die Familien verhindern wird.

Status

Der erste Besuch im Juni 2014 fand statt, um die Möglichkeit der Bau einer neuen Schule zu erörtern. Eine neue Schule löst aber nicht das Grundproblem, nämlich das Fällen von Bäumen an den Berghängen. Wenn das Dorf nicht gegen Erdrutsche geschützt wird, wird es mit einer neuen Schule bald mit denselben Problemen konfrontiert werden wie heute. Ob wir mit dem Projekt weiter gehen, und dadurch die derzeitige Schule und den Rest des Dorfes sicherstellen, hängt davon ab, ob das Dorf für ein Wiederaufforstungsprojekt offen ist.